Von Leverkusen nach Fribourg – mein Short Term Assignment in der Schweiz

Mein Name ist Tino Mangner und ich arbeite bei Covestro als Sales Coordinator in der Geschäftseinheit CAS (Coatings, Adhesives & Specialties). Ich bin seit 07.09.2011 im Unternehmen und habe meinen Werdegang mit einer kaufmännischen Ausbildung gestartet. Inzwischen studiere ich berufsbegleitend im 5. Semester im Studiengang BWL und Wirtschaftspsychologie.

Ich war schon immer neugierig, wie das Arbeiten an anderen Standorten des Unternehmens ist und habe im Entwicklungsgespräch mit meiner Vorgesetzten den Wunsch geäußert, Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Mein Wunsch ging schneller in Erfüllung als gedacht: Eine Kollegin an unserem Standort in Fribourg erwartete Nachwuchs – und für die Dauer ihrer Abwesenheit sollte ich ihre Aufgaben übernehmen!

Mindestens zweimal unter der Woche muss ich zur Vorlesung, ein gutes Zeitmanagement ist bei mir also alles. Sollte ich wirklich für ein halbes Jahr der Vorlesung fern bleiben? Lange überlegen musste ich nicht: Diese Chance konnte ich mir nicht entgehen lassen. Nachdem ich mich versichert hatte, dass meine Kommilitonen mich mit den Vorlesungsinhalten versorgen würden, sagte ich zu.

Spannende Aufgaben und nette Kollegen – die perfekte Mischung
Im Rahmen eines Short-Term-Assignment Programms – welches entwickelt wurde, um Kollegen mit Potenzial zu ermöglichen, neue Erfahrungen zu sammeln und Einblicke in andere Arbeitswelten zu erhalten – erhielt ich die Möglichkeit, für 6 Monate an unserem Standort in Fribourg zu arbeiten. Dort befindet sich die Vertriebsgesellschaft von Covestro für EEMEA (East Europe, Middle East & Africa).

Vor Ort arbeitete ich als Business Analyst und Sales Coordinator. Ich habe meine Kollegin vertreten und war darüber hinaus noch in ein Projekt involviert, in dem ich mein Fachwissen in Excel anwenden und vor allem noch ausbauen konnte – zum Beispiel arbeitete ich mit dem neuen Excel Feature „PowerPivot“.

Ich kümmerte mich vor allem um die Erstellung verschiedener Analysen und die Auswertung statistischer Daten. Außerdem war ich für die Aktualisierung der Kundenpreise für die Gesellschaft zuständig und koordinierte verschiedene Bereiche des Rabattierungsprozesses. Ich erhielt auch spannende Einblicke ins Marketing und bereitete verschiedene Konferenzen, Messen und Veranstaltungen vor.

Besonders hat mir gefallen, wie die Kollegen mich vor Ort empfangen haben. Ich fühlte mich von Anfang an willkommen und mir wurde viel Vertrauen entgegen gebracht – was sich auch in meinen Aufgaben widergespiegelt hat.

Büro in Fribourg – Klausuren in Köln? Alles eine Frage der Planung…
Ihr fragt euch sicher, wie in dieser Zeit mein Studium vorangegangen ist?! Tatsächliche habe ich alle Vorlesungen verpasst – aber alle Klausuren mitgeschrieben, mein Semester habe ich also erfolgreich abgeschlossen. Auch wenn es ziemlich anstrengend war, alles nachzuarbeiten und für jede einzelne Klausur nach Deutschland zu fahren, hat sich der Aufwand gelohnt. Eine Sache habe ich nach einiger Zeit dann aber doch vermisst: Die deutschen Autobahnen – schneller als 120 km/h darf man in der Schweiz nämlich nicht auf der Autobahn fahren.

Wenn ich auf meine Zeit in der Schweiz zurückblicke, bin ich froh, den Schritt gewagt zu haben. Der Neustart in einem anderen Land und die Erfahrungen, die ich dort sammeln konnte, würde ich nicht mehr missen wollen. Jedem, dem sich eine solche Möglichkeit angeboten wird, kann ich nur empfehlen, nicht lange zu zögern – es lohnt sich! Wenn ihr mehr über meine Arbeit bei Covestro oder meine Erfahrungen in der Schweiz wissen möchtet, kontaktiert mich gerne über mein Xing Profil.